
krone.at: Das Nachrichtenportal der Kronen Zeitung im Überblick
Ob Sie die gedruckte Kronen Zeitung am Frühstückstisch lesen oder die neuesten Eilmeldungen auf dem Smartphone verfolgen: Das Online-Portal krone.at ist aus dem österreichischen Medienalltag kaum wegzudenken, seit der Gründung der Zeitung im Jahr 1900 hat sich das Blatt zur auflagenstärksten Tageszeitung des Landes entwickelt – mit allen Vor- und Nachteilen, die eine solche Dominanz mit sich bringt. Dieser Artikel gibt einen faktenbasierten Überblick über Geschichte, Reichweite und journalistische Einordnung von krone.at.
Auflage: ca. 700.000 Exemplare (2023, Österreich) ·
Gründungsjahr: 1900 ·
Website: krone.at ·
Kategorie: Tageszeitung (Online-Auftritt) ·
Eigentümer: Mediaprint GmbH & Co. KG
Kurzüberblick
- Erstausgabe der Kronen Zeitung am 2. Jänner 1900 (Kronen Zeitung – Eigengeschichte)
- Verkaufte Auflage 2. Halbjahr 2024: 525.427 Exemplare im Wochenschnitt (cityabc – ÖAK-Daten)
- Seit 1968 auflagenstärkste Tageszeitung Österreichs (derStandard – Analyse)
- Grad der redaktionellen Unabhängigkeit von politischen und wirtschaftlichen Einflüssen
- Transparenz der Quellen bei Eilmeldungen auf krone.at
- Konkrete finanzielle Details des Online-Betriebs
- 1900: Gründung der Kronen Zeitung (Kronen Zeitung – Eigengeschichte)
- 1959: Wiederaufnahme als Neue Kronen Zeitung (Kronen Zeitung – Eigengeschichte)
- ca. 1995: Start von krone.at (Kronen Zeitung – Eigengeschichte)
- Digitalisierung und Ausbau der Online-Reichweite bleiben zentrale Strategie
- krone.at bleibt voraussichtlich das führende Nachrichtenportal Österreichs
8 Fakten auf einen Blick: Die wichtigsten Kennzahlen und Daten zu krone.at in einer Tabelle.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Name der Website | krone.at |
| Betreiber | Mediaprint GmbH & Co. KG |
| Gründungsjahr (Zeitung) | 1900 |
| Gründungsjahr (Online) | ca. 1995 |
| Auflage (Druck) | ca. 700.000 (ÖAK) |
| Hauptsitz | Wien, Österreich |
| Sprache | Deutsch |
| Wikipedia-Seite | de.wikipedia.org/wiki/Kronen_Zeitung |
Was ist die aktuellste verifizierte Information über krone.at?
Aktuelle Kennzahlen und Reichweite
- Die verkaufte Auflage der Kronen Zeitung lag im 2. Halbjahr 2024 bei 525.427 Exemplaren im Wochenschnitt (cityabc – ÖAK-Daten).
- An Sonn- und Feiertagen wurden 893.812 Exemplare verkauft (cityabc – ÖAK-Daten).
- Die Website krone.at gehört zu den meistbesuchten Nachrichtenportalen Österreichs (Eigenangabe).
Die Auflage ist seit Jahren rückläufig, bleibt aber im Vergleich zu anderen Tageszeitungen auf hohem Niveau. Der Trend zeigt: Die gedruckte Ausgabe verliert an Bedeutung, während die Online-Nutzung wächst.
Letzte redaktionelle Änderungen (Stand 2024)
- Die Redaktion setzt verstärkt auf Eilmeldungen und Videoinhalte.
- Die App wurde 2024 überarbeitet (Quelle: krone.at – Eigenangabe).
Die Anpassungen zeigen, dass krone.at auf mobile Nutzung und schnelle Nachrichten setzt – ein typischer Boulevardansatz.
Die klassische Zeitungsauflage sinkt, doch krone.at kompensiert dies durch wachsende Online-Reichweite. Die Redaktion muss sich fragen, ob die Schnelligkeit der Eilmeldungen nicht zu Lasten der Genauigkeit geht.
Das bedeutet: Die Digitalisierung zwingt das Portal zu einem Spagat zwischen Geschwindigkeit und Sorgfalt.
Was sollten Leser zuerst über krone.at wissen?
Überblick über das Nachrichtenportal
- krone.at ist der Online-Auftritt der Kronen Zeitung, der auflagenstärksten Tageszeitung Österreichs.
- Das Portal bietet Nachrichten aus Politik, Sport, Unterhaltung, Service (Wetter, Horoskop) und eine Jobbörse (jobkrone.at).
- Die Nutzung ist grundsätzlich kostenlos, eine Registrierung für Kommentare möglich.
Das Angebot ist breit gefächert, aber der Fokus liegt auf Boulevardthemen und schnellen Meldungen – weniger auf investigativem Journalismus.
Rolle in der österreichischen Medienlandschaft
- Die Kronen Zeitung beeinflusst seit Jahrzehnten die öffentliche Meinung in Österreich (derStandard – Hintergrund).
- Sie wird politisch als konservativ bis populistisch eingeordnet (Wikipedia – Kronen Zeitung).
- Die Regionalausgaben decken alle Bundesländer ab (AEIOU Österreich-Lexikon – Kronen-Zeitung).
Die Reichweite macht krone.at zu einem relevanten Akteur, aber die politische Einfärbung sorgt regelmäßig für Kritik.
Die Kronen Zeitung ist einerseits das meistgelesene Blatt des Landes, andererseits steht sie immer wieder im Zentrum von Debatten über mangelnde journalistische Distanz. Leser sollten sich dieser Ambivalenz bewusst sein.
Die Folge: Wer sich ein umfassendes Bild machen will, kommt um eine kritische Einordnung nicht herum.
Welche offiziellen Quellen bestätigen wichtige Behauptungen über krone.at?
Eigenangaben auf krone.at
- Die Geschichte der Zeitung wird auf der eigenen Seite detailliert beschrieben (Kronen Zeitung – Damals und heute).
- Gründer war Gustav Davis, ein ehemaliger Offizier und Chefredakteur (Kronen Zeitung – Eigengeschichte).
Die Eigenangaben sind nützlich, aber natürlich nicht unabhängig geprüft.
Eintrag bei Wikipedia zur Kronen Zeitung
- Wikipedia listet die Auflagenentwicklung und die politische Einordnung (Wikipedia – Kronen Zeitung).
- Die Seite wird regelmäßig aktualisiert und gilt als Sekundärquelle mit mittlerer Vertrauenswürdigkeit.
Wikipedia bietet eine gute Übersicht, aber für tagesaktuelle Daten sollte man auf die ÖAK oder die offizielle Website zurückgreifen.
Auflagenkontrolle durch die Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK)
- Die ÖAK veröffentlicht regelmäßig geprüfte Auflagenzahlen, die von cityabc und anderen Medien zitiert werden (cityabc – ÖAK-Daten).
- Für 2012 nennt Wikipedia eine verkaufte Auflage von 809.990 Exemplaren (Wikipedia – Kronen Zeitung).
Die ÖAK ist die offizielle Prüfinstanz für Zeitungsauflagen in Österreich und damit die verlässlichste Quelle für diese Kennzahlen.
Was ist noch unklar oder nicht verifiziert über krone.at?
Genauigkeit von Eilmeldungen
- Die Unabhängigkeit der Redaktion wird teils kritisch hinterfragt – insbesondere bei politisch sensiblen Themen.
- Einige Inhalte werden aus anderen Quellen übernommen, ohne vollständige Verifizierung (Eigenbeobachtung, keine externe Bestätigung).
Die Schnelligkeit der Berichterstattung birgt das Risiko von Fehlern. Leser sollten Eilmeldungen auf krone.at mit einer gesunden Skepsis begegnen.
Einfluss des Eigentümers auf die Berichterstattung
- Die Mediaprint GmbH & Co. KG ist ein gemeinsames Unternehmen von Hans Dichand und der deutschen WAZ-Gruppe (heute Funke Mediengruppe).
- Wie stark sich die Eigentümerstruktur auf die redaktionelle Linie auswirkt, ist nicht öffentlich dokumentiert.
Transparenz über redaktionelle Richtlinien wäre wünschenswert, ist aber bei Boulevardmedien nicht üblich.
Die fehlende Offenlegung der Quellen bei Eilmeldungen bleibt ein Schwachpunkt. Für Leser, die Wert auf nachvollziehbare Fakten legen, sind andere Nachrichtenportale oft besser geeignet.
Das Fazit: Ohne mehr Transparenz bleibt krone.at in der Kritik.
Was sind die häufigsten Benutzerfragen zu krone.at?
Kann ich krone.at vertrauen?
- Die journalistische Qualität wird von unabhängigen Medienbeobachtern als gemischt bewertet – Boulevard mit konservativer Tendenz (Wikipedia – Rezeption).
- Für aktuelle Nachrichten ist krone.at eine schnelle, aber nicht immer tiefgehende Quelle.
Vertrauen ist eine Frage des Anspruchs: Wer schnelle Übersicht sucht, wird fündig – wer Hintergrund und Objektivität erwartet, sollte ergänzend andere Medien nutzen.
Wie kann ich einen Artikel auf krone.at kommentieren?
- Kommentare sind nach kostenloser Registrierung möglich (Eigenangabe der Website).
- Die Kommentarfunktion wird moderiert, aber die Qualität der Diskussionen ist oft gering.
Die Kommentarspalten auf krone.at sind bekannt für emotionale und oft unsachliche Beiträge – das liegt in der Natur von Boulevardportalen.
Kostet die Nutzung von krone.at etwas?
- Die Nutzung von krone.at ist grundsätzlich kostenlos (Eigenangabe).
- Es gibt keine Paywall, aber Werbung und Tracking finanzieren das Angebot.
Das kostenlose Modell ist typisch für Boulevardmedien, die auf hohe Reichweiten angewiesen sind.
Diese Ambivalenz prägt die Wahrnehmung des Portals.
Zeitleiste: Die Entwicklung von krone.at und der Kronen Zeitung
- 1900 – Gründung der Kronen Zeitung in Wien durch Gustav Davis (Kronen Zeitung – Eigengeschichte).
- 1919 – Auflage erreicht 200.000 Exemplare (AEIOU Österreich-Lexikon).
- 1929 – Auflage steigt auf 250.000 Exemplare (AEIOU Österreich-Lexikon).
- 1959 – Wiederaufnahme als Neue Kronen Zeitung, Startauflage 165.000 Stück, sofort ausverkauft (Kronen Zeitung – Eigengeschichte).
- 1968 – Kronen Zeitung wird zur auflagenstärksten Tageszeitung Österreichs (derStandard – Hintergrund).
- ca. 1995 – Start der Online-Präsenz krone.at.
- 2024 – Verkaufte Auflage: 525.427 (Wochenschnitt) (cityabc – ÖAK-Daten).
Die Zeitleiste zeigt einen kontinuierlichen Aufstieg, aber auch die Herausforderungen der Digitalisierung. Die Auflage sinkt, doch die Marke bleibt stark.
Bestätigte Fakten
- krone.at ist der Online-Auftritt der Kronen Zeitung (Wikipedia – Kronen Zeitung).
Was unklar ist
- Die genaue redaktionelle Unabhängigkeit von politischen Einflüssen.
- Die vollständige Transparenz der Quellen in Eilmeldungen.
- Die konkreten finanziellen Details des Online-Betriebs.
- Ob die Website tatsächlich Wetter, Horoskop und Services anbietet (keine unabhängige Bestätigung).
- Ob die Facebook- und X-Accounts offiziell verifiziert sind (keine externe Quelle).
Stimmen aus der Medienlandschaft
„Die Kronen Zeitung ist die auflagenstärkste Tageszeitung Österreichs und prägt seit Jahrzehnten die öffentliche Meinung.“
„Die Kronen Zeitung erscheint in regionalen Ausgaben für alle Bundesländer und erreicht damit eine hohe lokale Durchdringung.“
AEIOU Österreich-Lexikon (kulturhistorisches Nachschlagewerk)
„Die erste Ausgabe der neuen Kronen Zeitung 1959 war sofort ausverkauft – ein Symbol für den großen Nachholbedarf an Boulevardnachrichten in der Nachkriegszeit.“
Kronen Zeitung – Eigengeschichte
Die Zitate unterstreichen die dominante Marktposition und die historische Bedeutung der Kronen Zeitung und ihres Online-Portals krone.at.
Fazit: Was bleibt von krone.at?
krone.at ist ein Paradebeispiel für erfolgreichen Boulevardjournalismus im digitalen Zeitalter: schnell, reichweitenstark, kostenlos – aber mit Abstrichen bei der Tiefe und Unabhängigkeit. Für Leser in Österreich, die sich schnell über das Tagesgeschehen informieren wollen, ist krone.at eine naheliegende Wahl. Wer jedoch Wert auf fundierte Recherche und ausgewogene Berichterstattung legt, sollte kritisch bleiben und ergänzende Quellen nutzen. Für die Redaktion der Kronen Zeitung ist die Entscheidung klar: Entweder sie investiert in mehr Transparenz und journalistische Qualität, oder sie riskiert weiterhin, als reine Boulevardplattform wahrgenommen zu werden.
en.wikipedia.org, geschichtewiki.wien.gv.at, derstandard.at, kontrast.at, diesubstanz.at, derstandard.at, profil.at
Ein detaillierter Überblick über das Angebot der Kronen Zeitung online verdeutlicht, wie das Portal täglich Millionen Leser erreicht.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ist krone.at seriös?
Die Seriosität wird von Medienbeobachtern als gemischt bewertet. krone.at ist ein Boulevardportal mit konservativer Tendenz. Für schnelle Nachrichten ist es geeignet, für tiefgehende Analysen weniger.
Kann ich krone.at kostenlos nutzen?
Ja, die Nutzung ist grundsätzlich kostenlos. Es gibt keine Paywall, aber Werbung und Tracking finanzieren das Angebot.
Wie kann ich mich bei krone.at registrieren?
Eine Registrierung ist über die Website möglich und erforderlich, um Kommentare zu schreiben. Die Anmeldung ist kostenlos.
Bietet krone.at auch eine App an?
Ja, krone.at bietet Apps für iOS und Android an, die regelmäßig aktualisiert werden.
Wer schreibt die Artikel auf krone.at?
Die Redaktion der Kronen Zeitung und freie Mitarbeiter verfassen die Artikel. Die Namen der Autoren werden meist genannt, aber nicht immer.
Wie kann ich einen Fehler auf krone.at melden?
Über das Kontaktformular auf krone.at oder per E-Mail an die Redaktion. Eine Korrektur wird nicht immer veröffentlicht.
Was ist der Unterschied zwischen krone.at und der gedruckten Kronen Zeitung?
krone.at ist die Online-Version mit aktuelleren Meldungen und Multimedia-Inhalten, während die gedruckte Ausgabe eine tägliche Zusammenfassung bietet.
Wie kann ich die Datenschutzeinstellungen auf krone.at ändern?
Im Footer der Website finden Sie einen Link zu den Datenschutzeinstellungen, wo Sie Tracking und Cookies anpassen können.